Leinen

Die Leinenfaser (oder auch Flachsfaser) wird aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnen. Der Lein kam bereits 5000 v. Chr. nach Mitteleuropa und wurde beispielsweise am Bodensee kultiviert. Im Mittelalter war die Herstellung und der Handel mit Leinen eine bedeutende Säule der Wirtschaft. Auch die Leinwand in der Malerei verdankt ihren Namen dem Leinenstoff. Neben der Faser werden aus der Flachsplanze außerdem noch Leinsamen gewonnen. Im Jahr 2005 war der Lein aufgrund seiner Vielseitigkeit die Heilpflanze des Jahres. 

Leinfasern sind glatt und sehr fein verspinnbar. Leinen ist kaum anfällig gegen Bakterien und Schmutz, sie ist von Natur aus bakterizid. Schon seit dem Mittelalter wurde Leinen wegen seiner schmutzabweisenden Eigenschaften oft gegenüber Wolle bevorzugt.

  • Bettwaren aus Leinen sind angenehm kühlend in warmen Sommernächten.

  • Leinen ist sehr leicht und hervorragend waschbar.

  • Leinen ist reißfest und sehr strapazierfähig.

  • Außerdem sind Leinenfasern antistatisch und sogar bakterizid.

  • Leinen ist eine Naturfaser und eine alte Kulturpflanze im deutschsprachigen Raum.

  • In unseren Produkten verwendetes Leinen stammt aus Europa.

In der EU sind heutzutage die größten Anbaugebiete in Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Leinfasern haben einen Marktanteil von unter einem Prozent im Bereich der Textilien und wurde fast völlig durch normale Baumwolle verdrängt. Allerdings erlebt der alte, traditionelle Rohstoff ein Wiederaufleben durch die Ökologisierung und Regionalisierung in der Landwirtschaft. Bei der ökologischen Naturfaser ist vergleichsweise nur wenig Chemikalieneinsatz beim Anbau notwendig. Auch ist Leinen heutzutage nicht mehr rau oder kratzig, vielmehr lassen sich mit Leinfasern sehr feine, leichte und seidige Stoffe produzieren.

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