Kapok

Diese Naturfaser stammt aus den Fruchtkapseln des Kapokbaumes, der wild-wachsend in den tropischen Regionen Asiens und Ostafrikas (z.B. Tansania und Nigeria) vorkommt. Kapokbäume wachsen bis zu 75 Meter hoch und können über 500 Jahre alt werden. Bis zu 20kg Faser kann ein solcher Baum pro Jahr liefern.

Bei der Ernte werden die reifen Kapokfrüchte gesammelt, geöffnet und in der Sonne getrocknet. Anschließend werden mit Hilfe eines Gebläses die leichten Fasern von den Samen getrennt. Das Wachstum, die Ernte und die Weiterverarbeitung von Kapokfasern erfolgt ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden oder künstlichen Düngemitteln.

Die Kapokfaser ist innen hohl und deswegen eine der leichtesten Naturfasern die es gibt. Dieser Lufteinschluss im Inneren jeder Faser bewirkt außerdem eine hervorragende Isolationsfähigkeit. Die Außenseite der Faser ist von einer natürlichen Wachsschicht umgeben. Diese macht sie wasserabweisend und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit rasch abgeleitet, aber nicht aufgenommen und zurückgehalten wird. 

 

Die Faser ist besonders leicht und anschmiegsam, so wirkt Kapok im Sommer kühlend und im Winter die Körperwärme speichernd. Kapok wird deswegen auch als Pflanzendaune oder vegane Daune bezeichnet. 

Kapok sorgt für ein warmes und trockenes Bettklima. Für Allergiker ist Kapok eine gute Wahl. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass Kapokprodukte selten von Motten befallen werden und auch von Menschen mit einer Hausstauballergie äußerst gut vertragen werden.

Kapokfrucht

Die Kapokfaser ist eine Hohlfaser, die zu 80% aus Luft besteht und ist eine der leichtesten Pflanzenfasern überhaupt. Sie wird nach der Ernte völlig naturbelassen verarbeitet.

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